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(pdr) Auch die zweite Sitzung des Diözesanpastoralrats im Jahr 2021 wurde als Videokonferenz durchgeführt. Als Themenschwerpunkte hatte sich das Beratungsgremium des Bischofs das „Forum Ehrenamt“ sowie das Klimaschutzkonzept der Diözese gewählt.
In seinen einleitenden Worten ging Bischof Rudolf Voderholzer auf das wegen der Coronapandemie kurzzeitig im Raum stehende Verbot von Ostergottesdiensten in Präsenzform ein. Er habe in seiner Amtszeit noch nie einen solchen Proteststurm erlebt, bei dem sich zahlreiche Gläubige per Post und Mail bei ihm gemeldet haben, dass er sich dafür einsetzen solle, damit die Ostergottesdienste auch mit Beteiligung der Gläubigen gefeiert werden können. Er sei dankbar für die vielen Reaktionen und überwältigt vom Zeugnis der gläubigen Basis. Er dankte auch dem Diözesankomitee, das eine Petition von Pfarrer Kohlhepp in dieser Sache unterstützte.
Forum Ehrenamt stärkt Haupt- und Nebenamtliche
Michaela Blattnig, stellvertretende Hausleitung des Bildungshauses Schloss Spindlhof, stellte den per Video zugeschalteten Teilnehmern die Geschichte und das Konzept des „Forums Ehrenamt“ vor.
Klimaschutzmanagerin berät Pfarreien und kirchliche Einrichtungen
Beate Eichinger, Umweltbeauftragte des Bistums, informierte das Gremium über den aktuellen Stand des Klimaschutzkonzepts. Auf Initiative der Bundesregierung,
Neuordnung der Dekanate auf 2022 verschoben
Generalvikar Michael Fuchs informierte den Diözesanpastoralrat über den aktuellen Stand der Dekanatsreform und den Zeitplan zur Erstellung des Pastoralplans 2024-2034. Da es in den Dekanaten coronabedingt keine Konferenzen und nur wenige Videokonferenzen gebe und dies das Neuzusammenfinden in den Dekanaten erschwere, habe man die Neuordnung der Dekanate auf 2022 verschoben. Man hoffe, dass im Vorfeld Präsenzsitzungen stattfinden können, damit sich schon vorab die im zukünftigen Dekanat zusammengefassten Pfarreien austauschen können. Zukünftig werde es 15 Dekanate geben, wobei die Diasporapfarreien besondere Unterstützung bekämen. Die pastorale Planung habe man um ein Jahr nach hinten verschoben, so dass der Zeitraum von 2024 bis 2034 abgedeckt werden solle. Wichtig dabei sei eine gute Personalprognose, die sowohl Priester als auch Diakone und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasse. Zur Bildung von Pfarreiengemeinschaften sollen Kriterien festgelegt werden, so dass ein erster Entwurf des Pastoralplans bis Ende 2022 fertig sei. Danach werde er in den Dekanaten und den verschiedenen Gremien diskutiert und sich ausgetauscht. Ziel sei, dass der Pastoralplan im Frühjahr 2024 in Kraft trete.
