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Landeskomitee und Diözesanräte/Diözesankomitee fordern „Verantwortungsübernahme“ von Christen

Die Vorsitzenden der bayerischen Diözesanräte bzw. Diözesankomitees und das Landeskomitee der Katholiken in Bayern rufen gemeinsam zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai auf: „Die europäische Einigung ist eine Erfolgsgeschichte – und ein Prozess, der längst nicht abgeschlossen ist“, heißt es in dem Wahlaufruf. Mit der Wahl seien „alle dazu aufgerufen, diese Erfolgsgeschichte von Frieden und Freiheit fortzuschreiben. Als Christinnen und Christen dürfen wir in dieser Verantwortungsübernahme nicht abseits stehen“, betonen die Laienvertreter.

Die Europäische Union, die nicht nur eine Wirtschafts-, sondern vor allem eine Wertegemeinschaft darstelle, stehe mit den Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens, dem Umgang mit Migration, Fragen der Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik vor großen Herausforderungen: „Europa ist nur gemeinsam stark. In Zukunft werden die friedens- und sicherheitspolitischen Beiträge, die ein geeintes Europa einbringen kann, eine noch größere Bedeutung erlangen“, so die Unterzeichner des Aufrufs.

Die Komplexität der Herausforderungen dürfe nicht zur Abschottung und zu nationalistischen Antworten führen: „Wir sehen uns in der Verantwortung für ein starkes, gerechtes, solidarisches und weltoffenes Europa.“

Für das Diözesankomitee Regensburg betont dessen Vorsitzende Karin Schlecht: „Die freien Reisemöglichkeiten in unsere Nachbarländer lassen uns nur schnell vergessen, dass über 70 Jahre friedvolles Zusammenleben in Europa keine Selbstverständlichkeit sind.“ Nur durch ein konstruktives Miteinander könne das „Haus Europa“ für die Zukunft fit gemacht werden. „Dieses Haus braucht aber auch den Rückhalt in der Bevölkerung. Geben Sie dem gemeinsamen Europa diese Unterstützung, indem Sie sich an der Europawahl beteiligen“, ruft die Vorsitzende des Diözesankomitees auf.

Regensburg, 17.04.2019

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