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Schon eine gewisse Tradition hat der Jahresempfang des Diözesankomitees, zu dem aktive und verdiente Mitglieder aus den Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften in das Bischöfliche Ordinariat eingeladen werden. Die Vorsitzende des Diözesankomitees Karin Schlecht konnte etwa 80 Ehrenamtliche im Innenhof des Ordinariats begrüßen.
Sie betonte in der Begrüßung, dass man mit diesem Empfang ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sage für das vielfältige Engagement, das sowohl in den Verbänden und Gruppierungen als auch in den Pfarrgemeinden stattfinde. Sie rief dazu auf, in den Pfarrgemeinden und Ortsgruppen der Verbände auch Verantwortung zu übernehmen und auch die Personen, die Leitungsfunktionen innehaben, zu unterstützen. Auch persönlich habe man einen Gewinn, so dass das Engagement nicht nur eine Belastung sei. Die Vorsitzende betonte: „Wer sich engagiert, handelt nicht selbstlos, sondern ausgesprochen selbstbewusst – man will eigene Ziele erreichen, man will etwas bewegen.“ Die Freude am eigenen Tun motiviere einen selbst und sei gleichzeitig Motivation für andere. „Wenn wir von unserer Motivation für unser Ehrenamt erzählen, werben wir Gleichzeitig auch für unseren Glauben“, so Karin Schlecht. Dieses missionarische Handeln werde in Zukunft noch wichtiger werden. Durch das ehrenamtliche Tun in den katholischen Verbänden und Gemeinschaften bringe man zum Ausdruck, dass jede und jeder einzelne Getaufte Verantwortung für die Kirche als Gemeinschaft habe und einen Beitrag leisten müsse.
Bischof Rudolf Voderholzer, passend gekleidet mit dem Aktionshut, ging in seinem Grußwort auf die 72h-Aktion des BDKJ ein, dessen 
Der Vorstand des Diözesankomitees mit Bischof Rudolf Voderholzer (li.), Karin Schlecht, Vorsitzende (2. v.li.), Tanja Köglmeier, Stv. Vorsitzende (2. v.re.) und Edmund Speiseder, Stv. Vorsitzender (re.)
Im Anschluss an die Ansprachen gab es bei einem Imbiss, der von der Inklusionsfirma Labora vorbereitet wurde, die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung. Bischof Rudolf führte außerdem durch die Krippensammlung, die im Ordinariat ihre Heimat gefunden hat. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Jazz-Quartett der Hochschule für Kirchenmusik und Musikerziehung unter der Leitung von Franz Prechtl.
Regensburg, 10.07.2019
Manfred Fürnrohr
Geschäftsführer Diözesane Räte



